Managementansatz – unser Warum
Als Industrieunternehmen, das hochqualitative Zutrittssysteme produziert, hat EVVA einen entsprechenden Energiebedarf. EVVA emittiert über Heizung und Fuhrpark selbst Treibhausgase (THG, Scope 1). Unsere Emissionen gehen durch die Umstellung von Gas auf Ökostrom sowie auf E-Fahrzeuge stetig zurück. Bei Scope 2, also beim eingekauften Strom, haben alle EVVA Power Plants bereits einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das Headquarter in Wien bezieht seit 2022, die Power Plants in Krefeld und Tišnov seit 2026 zu 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen. Dadurch wurden die marktbasierten Scope-2-Emissionen aus dem Strombezug auf null reduziert. Der größte THG-Faktor ist Scope 3, also Emissionen, die in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen. Messing ist unser wichtigstes Produktionsmaterial und wird für die Fertigung unserer Sicherheitszylinder und Schlüssel in größeren Mengen benötigt. Die Messing-Herstellung bei unseren Lieferant:innen bewirkt entsprechend hohe THG-Emissionen.
Daher hat EVVA THG-Emissionen als wesentliche negative Auswirkung in unserer eigenen Geschäftstätigkeit und auch in der Wertschöpfungskette definiert. Unsere Emissionen betreffen fast ausschließlich CO2. Nur in den Kältemitteln für Klimaanlagen, die nur alle paar Jahre aufgefüllt werden müssen, sind sehr geringe Mengen an Fluor-Gasen enthalten, die bei Scope 1 mitberücksichtigt werden. Unsere THG-Ziele und -Maßnahmen tragen dazu bei, den Green Deal der EU zu verwirklichen.

Unser CO2-Footprint. THG-Bruttoemissionen (ESRS E1-6)
Die folgende Tabelle beinhaltet die THG-Emissionen vom Headquarter Wien, des weitaus größten Power Plants von EVVA, das rund 90 % des Energiebedarfs aller drei Produktionsstätten (Wien, Krefeld, Tišnov) umfasst. Die weiteren EVVA-Niederlassungen sind vorwiegend Vertriebsstandorte und haben nur sehr geringe Energieverbräuche und THG-Emissionen.
Anmerkungen zur Tabelle:
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Scope 1 = eigene Emissionen (Heizung, Fuhrpark); Scope 2 = Emissionen des eingekauften Stroms; Scope 3 = indirekte Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, z.B. der Lieferant:innen
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„Standortbasiert gemäß GHG Protocol“ bedeutet: ermittelter durchschnittlicher Emissionsfaktor des regionalen Stromnetzes. Er bildet den Energiemix des regionalen Stromnetzes ab. „Marktbasiert“ bedeutet: Emissionen auf Basis des vertraglichen Stromtarifs eines Unternehmens; unter Berücksichtigung, wie der Strom hergestellt wurde. Die marktbasierte Berechnung bildet also die individuelle Bemühung eines Unternehmens ab, Strom klimaschonender zu beschaffen!
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Grundlage für unsere Scope-Berechnungen sind das GHG-Protokoll, die ecoinvent-Datenbank 3.10 und 3.11 sowie Angaben von Lieferant:innen. Infos zu Schätzwerten sind im ESRS-Index unter Punkt „ESRS 2, BP-2“ angegeben


Angaben in Tonnen CO2-Äquivalent (CO2e) für alle drei Scopes und gesamt
| EVVA Headquarter | 2025 | 2024 | 2023 |
|---|---|---|---|
| Scope 1 | |||
| THG-Bruttoemissionen Scope 1 (t CO2e) | 233,4 t | 262,3 t | 354,9 t |
| % aus regulierten Emissionshandelssystemen | 0 % | 0 % | 0 % |
| Scope 2 | |||
| Marktbasierte THG-Bruttoemissionen Scope 2 (t CO2e), EVVA-Einkauf von Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen | 0 t | 0 t | 0 t |
| Standortbasierte THG-Bruttoemissionen Scope 2 (t CO2e), lt. Umweltbundesamt | 1.140,2 t | 1.201,9 t | 1.293,2 t |
| Scope 3 | |||
| Gesamte indirekte THG-Bruttoemissionen Scope 3 (t CO2e). Aufgeteilt gemäß GHG-Protokoll in: | 5.839,6 t | 5.604,3 t | 6.461,7 t |
| 1 Erworbene Waren und Dienstleistungen | 2.455,8 | 2.541,3 | 2.860,5 |
| 2 Investitionsgüter | 599,2 | 428,2 | 849,4 |
| 3 Tätigkeiten in Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie (nicht in Scope 1 oder 2 enthalten) | 89,6 | 98,5 | 123,8 |
| 4 Vorgelagerter Transport und Vertrieb | 2.596,9 | 2.284 | 2.338,1 |
| 5 Abfallaufkommen in Betrieben | 51 | 10,25 | 10,8 |
| 6 Geschäftsreisen | 20 | 14,4 | 30,8 |
| 7 Pendelnde Arbeitnehmer | 27 | 227,5 | 248,1 |
| 8 Vorgelagerte geleaste Wirtschaftsgüter | - | - | - |
| 9 Nachgelagerter Transport | - | - | - |
| 10 Verarbeitung verkaufter Produkte | - | - | - |
| 11 Verwendung verkaufter Produkte | 0,2 | 0,2 | 0,2 |
| 12 Behandlung von Produkten am Ende der Lebensdauer | - | - | - |
| 13 Nachgelagerte geleaste Wirtschaftsgüter | - | - | - |
| 14 Franchises | - | - | - |
| 15 Investitionen | - | - | - |
| THG-Emissionen insgesamt | |||
| gesamt marktbasiert (t CO2e) | 6.073 t | 5.866,6 t | 6.816,6 t |
| gesamt standortbasiert (t CO2e) | 7.213,2 t | 7.068,5 t | 8.109,8 t |
EVVA-CO2-Footprint im Scope 1 gesunken, im Scope 3 gestiegen
Die gesamten THG-Emissionen des Headquarters haben sich von 2023 auf 2024 um 950 Tonnen verringert. 2025 ist der Corporate Carbon Footprint (CCP) aber etwas gestiegen. Das sind die Gründe je Scope dafür:
Reduktion bei Scope 1:
-
Unsere Scope-1-Emissionen konnten im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 um 92,6 Tonnen reduziert werden und sind 2025 gegenüber dem Vorjahr nochmals um rund 30 Tonnen gesunken. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren der geringere Gasverbrauch infolge der Wärmerückgewinnung durch die neuen Kompressoren, die seit November 2024 im Einsatz sind, sowie der kontinuierlich steigende Anteil von Elektrofahrzeugen in unserem Fuhrpark
CO2-frei bei Scope 2:
- Das EVVA Headquarter kauft seit 1.1.2022 zu 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen ein und hat damit die marktbasierten Scope-2-Emissionen aus dem Stromeinkauf auf null reduziert. Auch die beiden anderen Power Plants in Krefeld und Tišnov beziehen seit 2026 Strom aus erneuerbaren Quellen und sind damit in Scope 2 beim Strombezug CO₂-frei (marktbasierte Berechnung).
Steigerung bei Scope 3:
- „Erworbene Waren und Dienstleistungen“ ist für EVVA ein zentraler Scope-3-Wert, denn darunter fallen die Emissionen, die bei der Herstellung von z.B. Messing entstehen. Messing ist das wichtigste Material für die Herstellung unserer Sicherheitsprodukte. Diese Emissionen verringerten sich seit 2023 um rund 400 Tonnen, u.a. aufgrund des geringeren Einkaufsvolumens verschiedener Ressourcen. Aber auch weil der Rezyklate-Anteil des von uns angekauften Messings und Neusilbers gestiegen ist
- Investitionsgüter: EVVA hat 2025 größere Maschineninvestitionen getätigt, daher ist dieser Wert gestiegen und damit der gesamte Scope 3
- „Nachgelagerter Transport“: Gemäß GHG-Protokoll zählen auch Transporte von EVVA zu Kund:innen als „vorgelagert“, wenn dafür externe Logistikpartner beauftragt werden. Darum sind diese Lieferungen unter „4: Vorgelagerter Transport und Vertrieb“ enthalten und nicht unter „9: Nachgelagerter Transport“. Der Wert ist 2025 wegen höherem Transportaufkommen gestiegen
- Der Wert bei „Arbeitsweg der Belegschaft/Pendelnde Arbeitnehmer“ hat sich zum Vorjahr verringert. Grund dafür ist, dass die Berechnung auf den neuen Daten des Österreichischen Umweltbundesamtes 2025 basiert (mit Referenzjahr 2024). Unsere Angabe im Vorjahr basierte noch auf dem Ecoinvent-Datenblatt von 2000
- Abfallaufkommen: Die damaligen Scope-3-Berechnungen für den Abfall 2023 und 2024 wurden in den Bericht falsch übertragen. Die 2025er-Angabe mit 51 t ist aber korrekt. Das erklärt den Anstieg zu den Vorjahren. Im Sinne einer transparenten Berichterstattung wurden die Werte von 2023 (eigentlich 30 t statt 10,8 t) und 2024 (eigentlich 48,1 t statt 10,25 t) nicht überschrieben. Unsere bestehenden Scope-Ziele ändern sich dadurch nicht
- „Verarbeitung verkaufter Produkte“: EVVA liefert bereits fertige Produkte
- „Verwendung verkaufter Produkte“: Dieser Faktor fällt bei EVVA praktisch nicht ins Gewicht, weil unsere mechanischen Zutrittslösungen im Einsatz keine Energie verbrauchen und auch unsere elektronischen Lösungen nur äußerst geringe Emissionen über Batterien haben. Das bedeutet: EVVA-Produkte verursachen für Kund:innen und Partner:innen praktisch keine CO2-Emissionen im täglichen Gebrauch
- „Behandlung von Produkten am Ende der Lebensdauer“. EVVA-Produkte haben eine sehr lange Lebensdauer – z.B. 30 Jahre mit 100.000 Sperrzyklen bei mechanischen Zylindern lt. den EPDs (Environmental Product Declarations) – und sind oft generationenübergreifend im Einsatz. Wie viele EVVA-Produkte entsorgt werden, ist uns daher nicht bekannt, um eine Recyclingquote und THG ausrechnen zu können


Unsere Ziele und Maßnahmen, um Emissionen weiter zu verringern (ESRS E1-3 und E1-4)
Folgende Ziele und Maßnahmen hat EVVA umgesetzt bzw. geplant. Zusätzliche Infos zu Übergangsplänen hält der ESRS-Index unter E1-1 bereit. Die THG-Ziele beziehen sich vorerst auf das EVVA Headquarter mit der Hauptproduktionsstätte.
Anmerkungen zur Tabelle:
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Die Methode und Validierung der Ziele umfasst: eigenes Energiemanagementsystem mit neuer Berechnung der THG-Bilanzierung, eigene Messungen sowie Angaben externer Dienstleister (Energielieferant, Kompressor-Hersteller). Die Ziele werden von den EVVA-Bereichen „Global Industrial Engineering“ bzw. „Logistik & Einkauf“ evaluiert
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EVVA richtet sich nach den science-based targets. Näheres sowie Reduktionspfad unter ESRS-Index, E1
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Das ursprüngliche Ziel, bis 2030 bei Scope 1 CO2-neutral zu sein, ist momentan nicht erreichbar. Strom ist 2-3-mal teurer als Gas, was eine rasche Heizungsumstellung auf Strom wirtschaftlich schwierig macht. Daher hat EVVA das Ziel auf 2035 erweitert
EVVA-Ziel | geplante Reduktion CO2 | Startjahr | Zieljahr | Fortschritt |
|---|---|---|---|---|
| Long term target | ||||
CO2-neutral bei Scope 1 | Net Zero bei Scope 1. Verbleibende, unvermeidbare Restemissionen werden gemäß anerkannten Standards ausgeglichen bzw. neutralisiert
| 2020: | 2035 | Ca. 50 % erreicht. |
| Near term targets | ||||
| Abwärme von neuen Kompressoren nutzen. Sie werden in Heizungsrücklauf eingebunden | 246 t | 2024 | 2027 | Einbindung Kompressoren: 100 %; Status Energieeinsparung: 50 % |
| Sanierung von Dachaufbauten inklusive Wärmedämmung | 12 t | 2025 | 2027 | 30 % |
| EVVA-Ziel Scope 2 | geplante Reduktion CO2 | Startjahr | Zieljahr | Fortschritt |
|---|---|---|---|---|
Zugekaufter Strom aus 100 % erneuerbaren Energiequellen | Net Zero (marktbasierte Berechnung) | 2020: | 2030: | bereits zu 100 % in allen 3 EVVA Power Plants |
| EVVA-Ziel Scope 3 | geplante Reduktion CO2 | Startjahr | Zieljahr | Fortschritt |
|---|---|---|---|---|
Scope-3-Emissionen um 35 % reduzieren | 2.262 t weniger | 2023: | 2030: | 28 % erreicht. 2025: 5.839,6 t |
Die Umsetzungen im Detail:
- Einbindung der Kompressor-Abwärme in den Heizungsrücklauf
Seit 2024 trägt die Abwärme der bestehenden und neu angeschafften Kompressoren (die die Druckluft für die Produktion erzeugen) dazu bei, das Gas für die Heizung sukzessive zu ersetzen. Dafür werden bei den Kompressoren Wärmetauscher installiert, die die Abwärme in den Heizungsrücklauf leiten.
2 Kompressoren sind bereits zu 100 % in den Heizungsrücklauf eingebunden. In der ersten Stufe wurde der Hauptheizraum (deckt den größten Teil des Gesamtheizbedarfs ab) ersetzt. Die Abwärme eines dritten Kompressors wird über einen Abluftkanal für die Temperaturregelung genützt. Im Winter wird die Wärme in die Halle geleitet und so Heizgas gespart, im Sommer wird sie abgeleitet und somit Energie für Kühl- und Klimaanlagen gespart. EVVA evaluiert zunächst die Erfahrungen mit der Abwärme der Kompressoren, bevor weitere Pläne zur Maschinen-Abwärme umgesetzt werden.
Positive Auswirkungen:
Die berechnete Energieeinsparung durch die Wärmerückgewinnung beträgt bis 2027 1.210.000 kWh, also 1,21 GWh. Die CO2-Einsparung 246 Tonnen. Die Abwärme der Kompressoren trägt also erheblich zu unserem Net-Zero-Ziel für Scope 1 bei. Derzeit ist 50 % des Einsparungsziels erreicht.
- Sanierung von mehreren Dachaufbauten inklusive Wärmedämmung
Mehrere Dächer über der Montage des Headquarters werden komplett saniert und neu gedämmt. Das wird den Wärmebedarf senken.
Positive Auswirkungen:
Die Einsparungen belaufen sich geschätzt auf 50.000 kWh bzw. 12 t CO2. Der Schwerpunkt des Projektes liegt aber in der Verbesserung der Baustruktur.
Umstellung auf E-Fuhrpark
EVVA forciert den Umstieg auf E-Fahrzeuge, wo es sinnvoll ist. Zwar ist ein E-Auto noch nicht für alle Zwecke ideal, wie z.B. für den Außendienst auf Langstrecken, aber die Reichweiten werden immer besser. Da künftig mehr Stromer und immer weniger herkömmliche Autos produziert werden sollen, geht der Trend klar in Richtung Elektromobilität.
Der Einsatz von Verbrenner-Fahrzeugen geht bei EVVA kontinuierlich zurück, der von E-Fahrzeugen steigt. Anfang 2026 lag der Anteil an E-Fahrzeugen im Headquarter-Fuhrpark bei 32 % (14 reine E-Autos, 6 Hybrid/Benziner, 2 Benziner, 22 Diesel. Fuhrpark gesamt: 44 Fahrzeuge). Anfang 2025 bei 26 % (11 reine E-Autos bei 41 Fahrzeugen gesamt), 2024 bei 20 %, 2023 bei 10 %.
Positive Auswirkungen:
Der CO2-Ausstoß des Headquarter-Fuhrparks wird in den kommenden Jahren weiter abnehmen und den Scope-1-Anteil verringern. 2020 emittierte der Fuhrpark des Headquarters noch 171 t CO2, zumeist durch Dieselfahrzeuge. 2024 nur noch 73,9 t durch den laufenden Umstieg auf E-Autos.
- Anteil regionaler Lieferant:innen auf 98 % erhöht
Mit einem hohen Anteil regionaler Lieferant:innen (EVVA definiert regional als 1000-km-Umkreis vom Headquarter) verkürzen sich in der Regel die Transportwege. Dies kann die Emissionen aus dem Transport reduzieren. Details finden Sie unter Anteil regionaler Lieferant:innen.
Positive Auswirkungen:
Nach Berechnung des EVVA-Bereichs „Logistik & Einkauf“ verbleiben ca. 1 Mio. Euro des EVVA-Einkaufsumsatzes in der Region und helfen damit Arbeitsplätze der Lieferant:innen zu sichern bzw. auszubauen. Durch die kürzeren Transportwege (weniger Luftfracht aus Asien) konnten über 100 Tonnen CO2 eingespart werden (2023: 168 t THG bezogen auf mittlere/lange Flugstrecke; 2024 nur noch 41 t). Die Transporte zu EVVA (z.B. vom Messinglieferanten zum EVVA Headquarter) haben einen größeren Lieferumfang pro Fahrt, aber da es nur wenige Fahrten sind, verursachen sie auch weniger THG-Ausstoß. Anders als die Transporte von EVVA (z.B. vom Headquarter zu den Niederlassungen oder Handelspartner:innen): Zwar sind hier die Liefermengen geringer, aber durch die häufigeren Einzelfahrten in verschiedene Länder ist der THG-Ausstoß höher.
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CO₂-freie Zustellung auf Kurs 2030
Seit 2026 profitieren Kund:innen in Österreich von der bewährten EVVA-Sicherheit noch umweltbewusster: EVVA-Pakete werden über unsere Kooperation mit der Österreichischen Post ausgeliefert. Die Post verfolgt das Ziel, ihre Zustellung auf der letzten Meile bis 2030 vollständig frei von direkten CO₂-Emissionen zu gestalten – unter anderem durch den laufenden Ausbau ihrer E-Fahrzeugflotte und den Einsatz erneuerbarer Energie. Verbleibende, derzeit noch nicht vermeidbare Emissionen kompensiert die Post durch die Unterstützung zertifizierter internationaler Klimaschutzprojekte. Wie sich diese Entwicklung auf unseren Scope-3-Fußabdruck auswirkt, machen wir mit der nächsten Aktualisierung für das Jahr 2026 sichtbar. -
Recyclinganteil eingekaufter Materialien weiter steigern
Den Scope-3-Anteil wollen wir u.a. über den intensiven Austausch mit Lieferant:innen verringern. Ein großer Hebel ist hier die Beschaffung von Sekundär- statt Primärmaterialien. Erfahren Sie mehr über unsere entsprechenden Ziele unter Kreislaufwirtschaft Gesamtübersicht - 50 % Fahrtkostenzuschuss
von EVVA für Beschäftigte im Headquarter. Diese Zuschüsse gelten ausschließlich für öffentliche Verkehrsmittel, nicht für Autos. Sie haben damit lenkenden Einfluss und verringern die Umweltbelastungen des Individualverkehrs
- Clean Production
Der weit geringere Ölbedarf von EVVA bedeutet auch weniger Öl-Transporte von den Raffinerien – und das Öl muss nicht aufwändig entsorgt werden. Näheres unter Clean Production
- Energieeinsparungen
EVVA kauft in seinen drei Produktionsstandorten zwar bereits zu 100 % erneuerbaren Strom ein, setzt aber zusätzliche Maßnahmen, um generell die Energieeffizienz zu erhöhen. Näheres unter Energiemanagement. Über unsere PV-Anlagen erzeugen wir zudem selbst Energie aus Sonnenkraft. Mehr dazu hält der Punkt Photovoltaik für Sie bereit
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