Recycling Wasser & Abwasser Rund die Hälfte des gesamten Wasserbedarfs wiederverwendet
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GRI 303: Wasser und Abwasser; 306: Abwasser und Abfall Sustainable Development Goals (SDG) der UNO, Nr. 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Wasserverbrauch um fast die Hälfte bis 2020 gesenkt

Das EVVA Headquarter befindet sich auf einem Wasserschutzgebiet, daher ist uns ein nachhaltiger Einsatz dieser Ressource wichtig. EVVA führt kein Wasser zurück, sondern verbraucht es selbst. Wir benötigen Wasser für Produktionsprozesse, die noch nicht auf Clean Production umgestellt sind, also derzeit für 30 % der Fertigungsanlagen, sowie für die Galvanik und die persönliche Hygiene. EVVA möchte den Wasserverbrauch im Headquarter kontinuierlich senken, um diese Ressource bestmöglich zu schonen. 2010 hat EVVA noch 7.153 m³ Wasser verbraucht, in 2019 nur noch 4.031 m³. 2020 hat sich der Verbrauch weiter auf 3.709 m³ gesenkt (2.351 m³ für Galvanik, 1.358 m³ für Körperpflege und Sonstiges). Also binnen 10 Jahren eine Reduktion um fast die Hälfte.

2021 ist der Wert auf 4.822 m³ gestiegen und der Wasserrecycling-Anteil von 64 % auf 46 % gesunken. Grund dafür ist aber kein ineffizienter Gebrauch, sondern weil für die Errichtung des neuen Zubaus Wasser benötigt wurde, das nicht recycelt werden konnte. Daher auch der erhöhte 2021er-Wert bei der nachfolgenden Grafik „Verbrauchte Wassermenge pro Anwesenheitsstunde“. Im nächsten Berichtszeitraum für 2022 soll die benötigte Wassermenge wieder stark sinken und das Wasserrecycling wieder mindestens die 64 % (= sämtliche Abwässer der Galvanik) aus dem Vorjahr erreichen.
 

Geringerer Frischwasserverbrauch

Grafik Einsparung des Wasserverbrauchs

 

Verbrauchte Wassermenge pro Anwesenheitsstunde

Grafik Verbrauchte Wassermenge pro Anwesenheitsstunde


Gründe für die Wasser-Einsparungen der letzten Jahre:

  • Foto eines Vakuumverdampfers
    Der Vakuumverdampfer in der EVVA-Produktion
    EVVA setzt immer mehr Clean-Production-Maschinen ein, die kein Wasser benötigen 

  • effektivere Fertigungs- und Wasseraufbereitungsprozesse in der Galvanik (für die Oberflächenbehandlung unserer Produkte). Auch die nickelhaltigen Abwässer haben sich 2021 gegenüber dem Vorjahr um 20 % auf 1.650 kg verringert. Ermöglicht hat das u.a. eine neue moderne Abwasseranlage
     
  • Ein Vakuumverdampfer bereitet die Abwässer der Galvanik zu 100 % auf und führt sie wieder in den Produktionskreislauf zurück. D.h. nur die Abwässer der persönlichen Hygiene (Waschbecken, Duschen, WCs) fließen in das öffentliche Kanalnetz, nicht aber die Abwässer der Galvanisierung – diese werden über den Vakuumverdampfer zur Gänze recycelt!

 

Unsere Ziele

Bis wann: 2023

Wie: Wir wollen den Wasserverbrauch im Headquarter weiter senken, und zwar über weitere Prozessverbesserungen in der Galvanik sowie über neue Ventile bei den Dusch-/Wascheinrichtungen, die die Wasserzufuhr ressourcenschonender regeln.

Positive Auswirkungen: Diese Maßnahmen sollen den Wasserbedarf von 4.031 m³ pro Jahr (Stand 2019) auf max. 3.500 m³ pro Jahr ab 2023 reduzieren. Das wäre neben dem Umweltvorteil auch eine Ersparnis von 4 Euro pro m³.

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