Hero image

NIS2 und CER: Warum physische Sicherheit jetzt zur Führungsaufgabe wird

News | 3. September 2026.
NIS2 und CER rücken physische Sicherheit stärker in den Fokus. Warum moderne Zutrittslösungen für Unternehmen zunehmend Teil einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie werden.

Sicherheit beginnt an der Tür 

Die europäische NIS2-Richtlinie und die ergänzende CER-Richtlinie verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Widerstandsfähigkeit von Organisationen gegenüber digitalen und physischen Bedrohungen zu erhöhen. Betroffen sind nicht nur klassische kritische Infrastrukturen wie Energieversorgung, Gesundheitswesen oder Wasserwirtschaft. Auch zahlreiche Unternehmen entlang der Lieferkette müssen künftig höhere Sicherheitsstandards nachweisen. Für Entscheider:innen bedeutet das, Sicherheit ganzheitlich zu betrachten. Denn selbst die beste IT-Sicherheitsstrategie verliert an Wirkung, wenn sensible Bereiche wie Serverräume, Leitstände, Technikzentralen oder Forschungsbereiche physisch nicht ausreichend geschützt sind. Die EU-Richtlinie CER rückt deshalb den physischen Schutz stärker in den Fokus. 

Was bedeutet das konkret für Betreiber:innen und Unternehmen? 

NIS2 und CER verlangen von betroffenen Organisationen eine systematische Risikoanalyse sowie geeignete Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Kontrolle von Zutritten, nachvollziehbare Berechtigungsstrukturen, Notfallkonzepte und die lückenlose Dokumentation sicherheitsrelevanter Ereignisse.  

In der Praxis entstehen daraus zentrale Fragen: 

  • Wer darf welche Bereiche betreten? 
  • Wie schnell können verlorene Zutrittsmedien gesperrt werden? 
  • Sind Zugriffe revisionssicher dokumentiert? 
  • Bleibt der Zugang zu kritischen Bereichen auch bei IT- oder Stromausfällen gewährleistet? 
  • Sind bestehende Zutrittssysteme auf aktuelle Sicherheitsstandards vorbereitet? 

Gerade Facility Manager:innen, technische Planer:innen und Sicherheitsverantwortliche stehen damit vor der Herausforderung, physische und digitale Sicherheitskonzepte enger miteinander zu verzahnen. 

Moderne Zutrittskontrolle als Baustein der Resilienz 

Eine zeitgemäße Zutrittslösung kann weit mehr leisten als nur Türen zu öffnen oder zu schließen. Im Umfeld von NIS2 und CER sind insbesondere folgende Eigenschaften relevant: 

  • Nachvollziehbarkeit und Auditfähigkeit: Revisionssichere Protokolle ermöglichen die lückenlose Dokumentation von Zutritten und Systemereignissen. Das erleichtert interne Kontrollen ebenso wie Audits und Compliance-Nachweise. 
  • Schutz vor Manipulation: Verschlüsselte Kommunikation, moderne Zutrittsmedien und aktuelle Sicherheitsstandards tragen dazu bei, unbefugte Zugriffe wirksam zu verhindern. 
  • Schnelle Reaktionsfähigkeit: Werden Zutrittsmedien verloren oder kompromittiert, können diese kurzfristig gesperrt werden. Dadurch lassen sich potenzielle Sicherheitsrisiken deutlich reduzieren. 
  • Business Continuity: Auch in Krisensituationen muss der Zugang zu kritischen Bereichen gewährleistet bleiben. Offline-fähige Systeme und durchdachte Wiederanlaufkonzepte unterstützen die Betriebsfähigkeit selbst bei Cyberangriffen oder Systemausfällen. 

 


 

Der EVVA-Lösungsansatz

EVVA bietet mit seinen modernen elektronischen Zutrittssystemen Xesar und AirKey Lösungen an, die auf aktuelle Compliance- und Sicherheitsanforderungen ausgerichtet sind. Dazu zählen unter anderem rollenbasierte Berechtigungen, verschlüsselte Kommunikation oder Notfall- und Wiederherstellungskonzepte. In unserem Whitepaper Der erste Schutzwall - Zutrittskontrolle für kritische Infrastrukturen erfahren Sie mehr.

 

Whitepaper downloaden >

 

zurück
Sie erreichen uns telefonisch:
Mo - Do: 7:30 - 16:30 Uhr
Fr: 7:30 - 14:00 Uhr

+43 1 811 65-0
oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service
Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder einfach direkt an
office-wien(at)evva.com