Recycling Wasser & Abwasser 64 % des gesamten Wasserbedarfs wiederverwendet
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GRI 303 :Wasser und Abwasser; 306: Abwasser und Abfall Sustainable Development Goals (SDG) der UNO, Nr. 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Wasserverbrauch um fast die Hälfte gesenkt

Das EVVA Headquarter befindet sich auf einem Wasserschutzgebiet, daher ist uns ein nachhaltiger Einsatz dieser Ressource wichtig. EVVA führt kein Wasser zurück, sondern verbraucht es selbst. Wir benötigen Wasser für Produktionsprozesse, die noch nicht auf Clean Production umgestellt sind, also derzeit für 35 % der Fertigungsanlagen, sowie für die Galvanik und die persönliche Hygiene. EVVA möchte den Wasserverbrauch im Headquarter kontinuierlich senken, um diese Ressource bestmöglich zu schonen. 2010 hat EVVA noch 7.153 m³ Wasser verbraucht, in 2019 nur noch 4.031 m³ (2.569 m³ für Galvanik, 1.462 m³ für Körperpflege und Sonstiges), also eine Reduktion um fast die Hälfte.

Geringerer Frischwasserverbrauch

Grafik Einsparung an Frischwasser
 

Verbrauchte Wassermenge pro Anwesenheitsstunde

Grafik verbrauchte Wassermenge pro Arbeitsstunde


Gründe für die Wasser-Einsparungen:

  • Foto eines Vakuumverdampfers
    Der Vakuumverdampfer in der EVVA-Produktion
    EVVA setzt immer mehr Clean-Production-Maschinen ein, die kein Wasser benötigen 

  • effektivere Fertigungs- und Wasseraufbereitungsprozesse in der Galvanik (für die Oberflächenbehandlung unserer Produkte)
     
  • Ein Vakuumverdampfer, der die Abwässer der Galvanik zu 100 % aufbereitet und wieder in den Produktionskreislauf rückführt. D.h. nur die Abwässer der persönlichen Hygiene (Waschbecken, Duschen, WCs) fließen in das öffentliche Kanalnetz, nicht aber die Abwässer der Galvanisierung – diese werden über den Vakuumverdampfer zur Gänze recycelt!
     

Insgesamt werden 64 % des gesamten Wasserbedarfs (also sämtliche Abwässer der Galvanik) im Headquarter recycelt!

 

Herausforderungen

2019 wurde einmalig eine Grenzwertüberschreitung beim Abwasser im Headquarter begutachtet. Grund dafür waren alte Ablagerungen in einer Kanalverrohrung. EVVA hat unverzüglich entsprechende Maßnahmen eingeleitet, wie die sofortige Rohrreinigung und die Aufstockung der Reinigungsintervalle. Die Werte sind wieder in der Norm und von der Behörde genehmigt. Es hat kein Verfahren gegen EVVA gegeben.

Unsere Ziele

Bis wann: 2023

Wie: Wir wollen den Wasserverbrauch im Headquarter weiter senken, und zwar über weitere Prozessverbesserungen in der Galvanik sowie über neue Ventile bei den Dusch-/Wascheinrichtungen, die die Wasserzufuhr ressourcenschonender regeln.

Positive Auswirkungen: Diese Maßnahmen sollen den Wasserbedarf von 4.031 m³ pro Jahr (Stand 2019) auf max. 3.500 m³ pro Jahr ab 2023 reduzieren. Das wäre neben dem Umweltvorteil auch eine Ersparnis von 4 Euro pro m³.

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