Günther BenczaDas Beste von jeder Generation
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Bevor EVVA den westlichen Gebäudeteil des Wiener Headquarters gekauft hatte, stand hier ein mehrstöckiges Möbelhaus, das ich schon vor meiner EVVA-Zeit oft besucht hatte. Ich weiß noch, wie man die alten Holztreppen rauf- und runtergegangen ist. Und nebenan, wo heute der EVVA-Parkplatz ist, war das Warenhaus Kaindl. Beide sind in Konkurs gegangen. In den 80ern und 90ern hat EVVA diese Grundstücke gekauft und seine Betriebs- und Bürofläche damit praktisch verdoppelt. Heute gehört fast der gesamte Gebäudekomplex in der Wienerbergstraße dem Unternehmen. Und noch früher, das muss so bis in die 50er/60er gewesen sein, wurden in diesem Gebäudeteil große Kulissen für Wiener Theaterproduktionen hergestellt. Im Zuge der Sanierung hat EVVA sogar überlegt, innen alles auszuhöhlen und außen aus Glas zu gestalten. Das wäre damals baulich erlaubt und möglich gewesen. Das wurde aber dann verworfen.

Die Vorgeschichte unseres Headquarters, in dem EVVA seit 1955 beheimatet ist, ist also sehr interessant. Besonders, wenn man das stetige wirtschaftliche wie bauliche Wachstum im Unternehmen miterleben konnte. EVVA hat als echter Handwerksbetrieb begonnen, dann Anfang der 1980er bereits die ersten computergesteuerten Montagemaschinen eingesetzt, sich in den weiteren Jahrzehnten zu einem hochprofessionellen Maschinenbauer entwickelt und ist auch heute ein echter Industrie-4.0-Vorreiter. Wenn man so zurück- oder auch vorwärtsblickt, muss man schon sagen, dass die Geschäftsführung immer schon am Puls der Zeit gewesen ist. EVVA ist dabei ein für Mitarbeiter und Partner verlässliches Familienunternehmen geblieben. Diese innovative und gleichzeitig zuverlässige Linie hat unser Unternehmen immer beibehalten.