Bruno FallmannEin Unternehmen mit Handschlagqualität
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Die Geschichte meines Eintritts bei EVVA 1981 wird mir immer in Erinnerung bleiben. Ich war damals 24 Jahre jung und als Einkäufer in einem anderen Unternehmen tätig, hatte aber bereits geschäftlichen Kontakt mit EVVA gehabt. Bei einer Fachmesse in Salzburg bot mir der damalige EVVA-Vertriebsleiter einen Job an. Ich wollte unbedingt zu EVVA wechseln und kündigte sofort. Mein bisheriger Chef war daraufhin sehr erbost und schrie mich an, dass er es nicht einsehe, dass die Industrie die besten Arbeitskräfte „kapert“. Das ließe er sich nicht gefallen und er werde jetzt eine „Kaperungs“-Anzeige machen und vor Gericht gehen! Und die Geschäftsbeziehung zu EVVA werde er sofort abbrechen! Mein Problem: In meinem jugendlichen Übermut hatte ich einfach gekündigt, ohne noch die schriftliche Jobzusage von EVVA abzuwarten. Bisher war alles nur mündlich besprochen worden. Ich hatte also keinerlei Sicherheiten in der Hand und noch dazu drohte der alte Arbeitgeber meinem neuen mit Klagen und Geschäftsabbruch. Und ich war schuld daran. Ich weiß noch, wie verzweifelt ich war. In meiner Not wandte ich mich an EVVA. Die Worte, die damals der Geschäftsführer Nikolaus Bujas an mich richtete, haben mich bis heute geprägt: „Egal, wie sich Ihr ehemaliger Arbeitgeber verhalten wird, Sie sind unser Mann. Und wie mündlich vereinbart, beginnen Sie bei uns.“ Das war – trotz der damit verbundenen Risiken für EVVA – echte Handschlagqualität, etwas, das es heute in der Geschäftswelt immer weniger gibt. Der Aufruhr um meinen ehemaligen Arbeitgeber hat sich dann auch beruhigt und er hat die Partnerschaft mit EVVA sogar ausgeweitet. Also genau das Gegenteil eines Geschäftsabbruches. Meine Verbundenheit mit EVVA ist seit meinem ersten Tag sehr groß.