Brigitte LichwaPartner seit 3 Generationen
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Mein Großvater Karl Hofer hat unsere Firma 1930 gegründet. Als nach dem Krieg die Nachfrage nach Schlössern gestiegen ist, ist er 1953 mit Gattin Anny – es war noch während der russischen Besatzungszeit – von Salzburg nach Wien zu EVVA gefahren und hat EVVA-Zylinder gegen Barzahlung eingekauft. Damals war aber noch eine wirtschaftlich unsichere Zeit und meine Großeltern wussten nicht, ob sie die Ware verkaufen können oder darauf sitzenbleiben würden. Daher war die Zusage des damaligen EVVA-Geschäftsführers Karl Jindrich für sie eine große Erleichterung: Er wünschte ihnen für ihr Geschäft in Salzburg viel Glück – sollte es aber Probleme geben, würde EVVA sie unterstützen und die nicht verkaufte Ware wieder zurücknehmen. Damit war unser finanzielles Risiko gebannt. Es ging alles gut, wir konnten alles verkaufen und das Geschäft und die Geschäftsbeziehung liefen sehr gut. Das war der Beginn unseres guten beiderseitigen Vertrauensverhältnisses.
Heute geht es EVVA wirtschaftlich ja sehr gut, aber ich kenne aus persönlicher Erfahrung auch die Zeit des Abstiegs, also bevor Nikolaus Bujas und Sven Berlage das Unternehmen gerettet haben. Ich bin damals Anfang der 1970er mit meinen Eltern Walter und Gertrude Palasser und mit dem früheren EVVA-Geschäftsführer Alfred Pitsch auf der Wiener Messe gewesen. Von ihm wurde ich zum Lindt-Stand in die Nebenhalle mitgenommen und dort hat er Schweizer Schokolade auf Vorrat für alle anschreiben lassen. Ich weiß noch, wie ich als 13-jähriges Mädchen links und rechts voll bepackt mit Bonbonieren zum EVVA-Messestand zurückgekommen bin *lacht*.